11. Dezember 2016

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Bei uns dreht sich alles um Tee & Teeautomaten. Hier finden Sie hilfreiche Informationen zu verschiedenen aktuellen Teeautomaten, Teemaschinen und Teebereitern, hilfreiches Tee-Wissen zu Teesorten und Hilfestellung zum Brühen eines optimalen Tees, sowie Test und Vergleiche verschiedener Teeautomaten.

Teeautomaten Test & Vergleich

  • Test & Vergleich

  • ModellModell
  • FassungsvermögenFassungsvermögen
  • LeistungLeistung
  • TesturteileTesturteile
  • ZiehzeitenZiehzeiten
  • WarmhaltefunktionWarmhaltefunktion
  • BesonderheitenBesonderheiten
  • Preis ab ca. Preis ab ca.
  • Unser Testsieger

  • Gastroback Teeautomat
  • ModellGastroback Gourmet Tea Advanced
  • Fassungsvermögen1,5 Liter
  • Leistung2.000 Watt
  • TesturteileETM Testmagazin Urteil Heft 11/2011: SEHR GUT (95,7%)
  • Ziehzeiten6 Teeprogramme, 4 Brüstärken, indivdiuell einstellbar
  • Warmhaltefunktionja
  • Besonderheitenintegrierter Wasserkocher
  • Preis ab ca. 249 Euro
  • Platz 2

  • ModellTeekanne Tealounge Starter-Set
  • Fassungsvermögennicht relevant
  • Leistung1.455 Watt
  • Testurteileno
  • Ziehzeiten4 Tea Expert Programmen für die unterschiedlichen Teearten
  • Warmhaltefunktionno
  • BesonderheitenKapselsystem, praktische Heißwasser-Funktion
  • Preis ab ca. 92 Euro
  • Platz 3

  • Special.T by Nestlé
  • ModellSpecial.T by Nestlé
  • Fassungsvermögennicht relevant
  • Leistung1.480 Watt
  • Testurteileno
  • ZiehzeitenAutomatische Anpassung der Brühzeit an die jeweilige Teesorte
  • Warmhaltefunktionno
  • BesonderheitenKapselsystem, nach 3s betriebsbereit
  • Preis ab ca. 95 Euro
  • Platz 4

  • Caso Teeautomat
  • ModellCaso 1810 TeeGourmet
  • Fassungsvermögen1 Liter
  • Leistung1.200 Watt
  • TesturteileETM Testmagazin Urteil Heft 11/2011: GUT (84,9%) , Testurteil Haus & Garten 02/2011: GUT (2.3)
  • ZiehzeitenStufenlos wählbare Ziehzeit von 2 bis 16 Minuten
  • Warmhaltefunktionja
  • Besonderheitenno
  • Preis ab ca. 59 Euro

Was ist ein Teeautomat?

Der Teeautomat bzw. die Teemaschine zählt zu den elektrischen Haushaltsgeräten und wie es der Name schon verrät, dient der Teeautomat der Zubereitung von Tee. Dazu besitzt jeder Teeautomat einen Behälter, in den das Wasser für die Teezubereitung eingefüllt wird. Dieses Wasser muss anschließend zum Sieden bzw. Kochen gebracht werden. Durch das Sieden bzw. Kochen entsteht wiederum Wasserdampf, der einen Überdruck im Wasserbehälter erzeugt und damit das heiße Wasser in das meist darunterliegende Ziegefäß des jeweiligen Teeautomaten presst.

Ein wichtiges Detail der richtigen Teezubereitung ist unter anderem, dass man das heiße und noch kochende Wasser niemals auf den Tee schütten sollte, da der Tee sonst „verbrennen“ kann, was wiederum den Geschmack des Tees stark beeinflussen kann. Deswegen sollte man beim manuellen Teebrühen, als auch bei der Teezubereitung mit einer Maschine darauf achten, dass der Tee immer nur mit heißem und nicht mit kochendem Wasser gebrüht wird.

Gelangt das heiße Wasser in jenes Ziehgefäß umspült es die Teemischung, die sich optimalerweise in einem Teesieb befindet. Vorab ist es möglich, eine Ziehzeit für den Tee einzustellen. Die verschiedenen Teesorten sollten nämlich nicht alle gleich lang ziehen. So sollte beispielsweise schwarzer Tee zwischen 3 und 5 Minuten ziehen, während Grüner und Weißer Tee eine optimale Ziehzeit von 3 bis 4 Minuten hat. Kräutertees hingegen lässt man ca. 5 bis 8 Minuten ziehen und Früchtetees zwischen 6 bis 8 Minuten.

Hat der Tee seine eingestellte Ziehzeit im Teeautomaten also erreicht, gibt das Gerät entweder ein akustisches Signal von sich und / oder es öffnet sich direkt ein kleines Ventil am Boden des Ziehgefäßes, sodass das der fertig gebrühte Tee in eine darunter liegende Kanne entweichen kann. Wie auch schon von Kaffeemaschinen bekannt, stehen diese Kannen meist auf einer Heizplatte, sodass das Getränk warm gehalten wird.

Verschiedene Teeautomaten-Typen im Überblick

Wie sich sicherlich unschwer vermuten lässt, gibt es einige unterschiedliche Konstruktionen verschiedener Teeautomaten bzw. Teebereiter und Teemaschinen. Welcher Gerätetyp am besten geeignet ist, hängt ein wenig von den eigenen Bedürfnissen und auch von dem Budget aus, das man für den Teeautomaten ausgeben möchte.

Teebereiter

Die Teebereiter sind mehr oder weniger die „einfachere Vorstufe“ zum Teeautomaten. Diese funktionieren teils komplett ohne Elektrizität oder besitzen eine elektrische Brühfunktion mit Timer.

Im Grunde ermöglicht ein Teebereiter die größtenteils manuelle Zubereitung von Tee. Dazu bringt man eine bestimmte Menge Wasser zum Sieden bzw. Kochen, lässt das Wasser danach kurz abkühlen (siehe auch „Richtige Teezubereitung„).

Anschließend wird der lose Tee mit dem noch heißen Wasser übergossen und muss danach ziehen – je nach Teesorte unterschiedlich lang – dazu erfahren Sie mehr auf der Seite „Teesorten und Ziehzeiten„.

Teeautomaten und Teemaschinen

Die praktische Weiterentwicklung des Teebereiters ist hingegen der Teeautomat bzw. die Teemaschine. Wie schon eingangs beschrieben, übernehmen solche Maschinen beinah die komplette Zubereitung des Tees.

Für einen Tee muss lediglich die notwendige Menge Wasser in den Automaten eingefüllt und eine Brühzeit eingestellt werden. Der Rest läuft analog zur automatischen Kaffeemaschine von allein.

Ein wichtiges Entscheidungskriterium ist hierbei unter anderem die Verwendung von losem Tee oder von sogenannten Teepads. Teeautomaten wie beispielsweise die Special.T Teemaschine benötigen zur Zubereitung eines Tees spezielle Teepads. Bei den meisten anderen Teeautomaten kann ganz normaler loser Tee verwendet werden.

Das kleine Tee-1×1

Teeherstellung

Tee wird von der Teepflanze gewonnen, die zu den sogenannten Baumgewächsen zählt und weiße Blüten und grüne Früchte trägt. Ursprünglich stammt die Pflanze aus China. Erst im 19. Jahrhundert begann man die Teepflanze zu kultivieren und mit anderen Teepflanzenarten zu kreuzen, sodass damit verschiedene Teesorten entstanden.

Hergestellt wird Tee in zwei unterschiedlichen Verfahren: der traditionellen Herstellung oder auch der CTC-Produktion. Die traditionelle Herstellung läuft in insgesamt 5 Stufen bis ein Tee entstanden ist. Die CTC-Produktion hingegen ist ein modernes Herstellungsverfahren, dass die Massenherstellung von Tee ermöglicht.

Teebeutel

Am Anfang wurde Tee immer mit losen Teeblättern gebrüht, bis der Teebeutel eher zufällig erfunden wurde. Der ursprüngliche Teebeutel war eigentlich ein Seidenbeutel, in dem Teeproben an Kunden verschickt wurden. Diese Kunden gingen jedoch davon aus, dass der Seidenbeutel dafür vorgesehen war, den Tee auch darin aufzubrühen. So entstand die Idee des heutigen Teebeutels.

Loser Tee

Auf der anderen Seite wird Tee heute aber immer noch auch gern als loser Tee aufgebrüht. Dazu eignen sich optimal Teemaschinen, Teeautomaten, Teebereiter und Teepressen. Unter Tee-Liebhabern ist dies die bevorzugte Methode, um einen guten Tee zu erhalten, da sich die Teeblätter mit genügend Wasser vollsaugen können und genügend Platz haben, um ihren Geschmack zu entfalten.

Pauschal kann man nicht sagen, dass loser Tee grundlegend „besser“ ist als der Tee in einem Teebeutel. Jedoch ermöglicht der Verkauf von losem Tee auf der einen Seite eine vielfältigere Auswahl verschiedener Geschmacksrichtungen und Geschmackskombinationen. Auf der anderen Seite kann man mit einem losem Tee die auzubrühende Menge Tee immer selbst bestimmen und damit ein optimales Geschmackserlebnis erhalten.

Teezubereitung

Doch der Geschmack eines guten Tees hängt nicht nur vom gewählten Tee, sondern auch von seiner Zubereitung ab. Zu den wichtigsten Faktoren für einen gut gebrühten Tee gehören: die Ziehzeit, das Ziehgefäß, die Wassertemperatur und auch die Menge des Tees, der aufgebrüht wird. Ist beispielsweise das Wasser, das über den Tee gegossen wird zu heiß, so kann es schnell passieren, dass die Teeblätter zu viele Gerbstoffe freilassen und der Tee damit ungenießbar bitter schmeckt. Andererseits hat zu kaltes Wasser auf die Entfaltung des Teegeschmacks praktisch keinen Einfluss und der Tee schmeckt laff.

Wie schon erwähnt, ist es ebenfalls wichtig, dass sich der Tee während der Ziehzeit genügend entfalten kann. Wenn die Teeblätter Wasser aufsaugen, werden sie größer. Füllt man beispielsweise zu viel Tee in ein Tee-Ei kann es schnell passieren, dass der darin enthaltene Tee gar nicht genügend Platz hat, um sich zu vollzusaugen, zu entfalten und die Geschmacksstoffe in das Wasser abzugeben. Darunter leidet dann der Geschmack.

Und natürlich auch die Ziehzeit ist von Wichtigkeit. Generell sagt man, dass eine kürzere Ziehzeit dazu führt, dass der Tee eine anregende Wirkung bezieht. Längere Ziehzeiten führen hingegen zu beruhigender Wirkung. Möchte man also einen anregenden Schwarzen Tee brühen, sollte dieser maximal 2 bis 2 Minuten ziehen. Einen beruhigenden Schwarzen Tee brüht man hingegen 4 bis 5 Minuten lang. Meist sind auf den Verpackungen des losen Tees und der Teebeutel jedoch genaue Mengenangaben und Ziehzeiten angegeben, sodass man eigentlich gar nicht viel falsch machen kann. Sollte dies mal nicht auf der Verpackung notiert sein, kann man auch gern des Teehändler seines Vertrauens fragen.

Videos zum Thema Tee