20. September 2017

teepflanzeDie Teepflanze zählt zu den Baumgewächsen. Diese haben weiße Blüten und grüne Früchte. Ursprünglich war die Teepflanze nur in China bekannt. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts begann man damit, die Assam-Teepflanze zu kultivieren und mit anderen Arten zu kreuzen, um verschiedenartige Teepflanzen und damit verschiedene Teesorten zu erhalten.

Wie auch bei anderen Pflanzenarten werden auch Teesträucher aus Samen oder aus Setzlingen gezogen. Jene jungen Pflanzen werden vorerst ca. 9 Monate lang in sogenannten „nurseries“ gepflegt und aufgezogen. Diese „nurseries“ sind Aufzuchtbeutel mit hochwertiger Muttererde.

Im Anschluss wächst die Pflanze ca. 3 bis 6 Jahre bis sie schließlich erstmalig geerntet werden kann – ein langer Zeitraum. Dafür werden jene Pflanzen aber auch ca. 30 bis 50 Jahre alt – es gibt sogar einige chinesische Teearten, die bis zu 100 Jahre alt werden können.

Die Assam-Teepflanze kann dabei sogar 15 bis 20 Meter hoch werden. Chinesische Teepflanzen haben hingegen eher eine Höhe zwischen 3 bis 4 Meter

Das optimale Klima für die Teepflanze

Die Teepflanze bevorzugt ein Klima von mittleren Jahrestemperaturen. Das sind Temperaturen um die 18 Grad Celsius. Es genügen ihr bereits wenige Stunden Sonnenschein am Tag (ca. 4 Stunden) und ein durchschnittlicher Niederschlag von ca. 4 Litern pro Tag. Frost kann die Pflanze des Tees eher schlecht vertragen – ebenso übermäßige Hitze.

Sehr wichtig für eine gute Teernte ist hingegen die Höhe, in der die Teepflanzen angebaut werden. Bei 2.000 Höhenmetern wachsen Teepflanzen am besten.

Mehr über den Tee, seinen Ursprung und die Herstellung und Zubereitung erfahren Sie auf folgenden Seiten